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Das MIKAMO Orchester und das Quasars Ensemble treten gemeinsam im Kleinen Konzertstudio des RTVS auf

Das Konzert des Mitteleuropäischen Kammerorchesters MIKAMO bietet eine einzigartige sensorische und intellektuelle Reise durch vier Werke, die sich mit Aspekten philosophischer Immanenz in unserer Welt beschäftigen.

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Xenakis, dessen hundertster Geburtstag wir in diesem Jahr begehen, stellte den Planeten Erde selbst in den Mittelpunkt seiner Arour-Komposition, während Anea Crystal aus Chaya Czernowin seinen Namen von dem vom Komponisten erfundenen imaginären Element (Ionenkristall) ableitet und schließlich Tornyais Ach Gott und Herr die barocke Wahrnehmung der göttlichen Gegenwart paraphrasiert.

Wir stellen fest, dass die Einbeziehung historischer Kompositionen in den kreativen Prozess uns eine äußerst notwendige Annäherung an das historische Kontinuum bietet, ohne dass es ästhetischer Kompromisse bedarf. Die Paraphrase des ersten Teils von Mozarts Serenade, KV 525, wird somit eine Art kollektives Werk aller beteiligten Künstler sein.

Das Gastensemble Quasars Ensemble aus Bratislava präsentiert ein frisches Werk von Vladimir Bokes namens Coll’Age, gefüllt mit zahlreichen Bezügen zu Mozart und Xenakis, sowie die Premiere von Polónyis Sportminiatur The Relay Race.

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Das Mitteleuropäische Kammerorchester MIKAMO wurde 2007 von erfolgreichen Absolventen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gegründet. Das Ensemble betrachtet seine Konzerte als eine Art Gesamtkunstwerk und historisches Musikrepertoire als Extrapolation neuer Werke unserer Zeit. MIKAMO konzentriert sich vor allem auf lebende Komponisten und Repertoire zeitgenössischer Musik, und unterstützt gleichzeitig künstlerische Kontinuität bei der Definition des mitteleuropäischen musikalischen Erbes durch regelmäßige Auftritte in ausgewählten Konzertsälen in Wien, Bratislava, Budapest und generell in Mitteleuropa.

Kommen Sie am Montag, 12. September, um sieben Uhr abends, um die Musik voller Emotionen zu genießen und für einen Moment in eine völlig andere Welt zu entführen. Eintritt ist kostenlos.

PROGRAMM
Iannis Xenakis: Aroura
Chaya Czernowin: Anea crystal
Péter Tornyai: Ach Gott und Herr
Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade Nr. 13 in G-Dur, K 525 („Eine kleine Nachtmusik“) – Klangbild-Paraphrase
Mário Polónyi: The Relay Race (slowakische Premiere)
Vladimír Bokes: Coll’Age for piano quintet, op. 28