Schloss Budmerice

Budmerice, eine kleine Gemeinde in den Kleinen Karpaten, prägt ihre bunte Geschichte. Mit der Gemeinde verbindet sich eng die Palffy-Dynastie, aus der mehrere namhaften Gestalten der europäischen Geschichtestammten

Budmerice, eine kleine Gemeinde in den Kleinen Karpaten, prägt ihre bunte Geschichte. Mit der Gemeinde verbindet sich eng die Palffy-Dynastie, aus der mehrere namhaften Gestalten der europäischen Geschichtestammten. Heutzutage ist Budmerice vor allem durch das Schloss bekannt, das im Jahr 1889 der Graf Jan Palffy im Stil des romantischen Eklektizismus aufbauen ließ. Seine Frontfassade endet über dem Portal, mit dem Palffy-Familienwappen und hohem Turm. Das Schloss, vom herrlichen englischen Garten umgeben, ist zur Zeit rekonstruiert. Nordöstlich von Budmerice, im Lindauer Wald, befindet sich ein weiteres Schloss. Das Schloss, das in den Jahren 1888 bis1889 erbaut wurde, gehörte genauso Jan Palffy und seiner jungen,16-jährigen Ehefrau Elisabeth Palffy, geboren Schlippenbach. Jan Palffy war als ein Jagdliebhaber bekannt, deshalb diente ihm das Bauwerk als auch ein Jagdschloss. Diese architektonische Kostbarkeit wurde im Renaissancestil aufgebaut.

Das Vorbild für das Schlosswaren die Loire-Schlösser, die durch zahlreiche kleine Türme und Dachfenster charakteristisch sind. Die Schlossfassade ist horizontal gegliedert und dem Schloss dominiert ein hoher Turm mit einer Turmuhr. Der Turm befindet sich über dem Schlosseingang mit einem Söller. Den Schlosseingang prägt eine monumentale Treppe. Über derTreppe kann man die Familienwappen vom Graf Jan Palffy und seiner Ehefrau Elisabeth finden. Die beiden Familienwappen ergänzt noch die Jahreszahl des Schlossaufbaus. Das Schlossintereur stammt teilweise aus dem Ende des 18. Jahrhunderts und der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts. In der Nähe vom Schlosspark steht die Kapelle, die der Jungfrau Maria von Lourdes eingeweiht wurde. Die Kapelle ließ ebenso Jan Palffy aufbauen. Nach seinem Tod im Jahr 1934 wurde zum Erbe des Schlosses sein einziger Sohn Pavol Palffy. Nachdem Pavol Palffy im Jahr 1945 emigriert war, ging das Schloss in die Staatsverwaltung über. In den Jahren 1946 bis 1986 wurde das Schloss umgebaut und bis zum Jahr 2011 diente es als Heim der slowakischen Schriftstellern zu ihrer Rekreation und zu ihrem künstlerischen Schaffen.

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