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Auf den Spuren von Štefánik in Bratislava

Die größte Ehrung für Milan Rastislav Štefánik in Bratislava stellt wohl seine monumentale Statue an der Donau-Promenade dar. Dieser vielseitige Mann war nicht nur ein erfolgreicher Astronom, sondern auch General und Politiker, der zur Entstehung der ersten Tschechoslowakischen Republik erheblich beigetragen hat. Wir erinnern uns an ihn anlässlich seines hundertsten Todestags auf vielen Plätzen in Bratislava und an jener Stelle, an der sein Flugzeug abstürzte und das Leben des großartigen jungen Mannes abrupt endete.


Quelle: SNM

 “Štefánik war eine besondere Persönlichkeit. Neben der Schlüsselrolle bei der Gründung der Tschechoslowakischen Republik mit Tomáš Garrigue Masaryk und Edvard Beneš, hat er in seinem kurzen Leben auch in anderen Gebieten überraschend viel Arbeit geleistet,“ sagt James Thomson, ein in der Slowakei lebender Britischer Journalist.

 Als Astronom hat Štefánik an den Expeditionen im Südpazifik und in Spanien teilgenommen. Er war auch ein talentierter Photograph. Während dem ersten Weltkrieg trat er der französischen Armee bei, wurde zum General ernannt und war danach auch in der Organisation der Tschechoslowakischen Legion tätig. Er war Vize-Vorsitzender des Tschechoslowakischen National Rates und diente als Kriegsminister in der Übergangsregierung der Tschechoslowakei und anschließend der neu gegründeten Republik.

 Am 4. Mai 1919 stürzte Štefániks Flugzeug auf dem Flughafen im Dorf Ivanka pri Dunaji, nur einige Kilometer von Bratislava entfernt, ab. Štefánik wurde nur 38 Jahre alt. An dieses Ereignis erinnert uns heute ein Granitgrabhügel aus dem Jahr 1923, welcher von dem erfolgreichen slowakischen Architekt Dušan Jurkovič entworfen wurde, der übrigens auch den berühmten und noch größeren Grabhügel über Štefániks Geburtsdorf in Košariská auf dem Hügel Bradlo schuf.

 Ein 3.3. Kilometer langer familiengerechter Fahrradweg startet in Bratislava und führt zum Grabhügel in der Nähe des Flughafens. Dieser Platz ist auch einfach über eine Asphaltstraße aus Ivanka pri Dunaji erreichbar.

 

Monumentale Statue

Heute gibt es in Bratislava einige Plätze, die mit Štefánik verbunden sind. Nicht nur Bratislavas Boulevard, der von dem Präsidentenpalast stadtauswärts zum Hauptbahnhof führt, sondern auch ein Teil der Donaupromenade in der Nähe des Shopping-Centers Eurovea trägt seinen Namen. Hier steht die berühmteste Statue von Štefánik mit einem die Tschechoslowakischen Legionen symbolisierenden Löwen. Von den Restaurant- und Kaffeeterrassen entlang des Ufers können die Besucher den Blick auf dieses Denkmal genießen.

Ursprünglich stand aber dieses Denkmal auf dem heutigen Štúrovo Platz. Nachdem es keine im Krieg herrschende Regierung, weder die Ableger des nationalsozialistischen Deutschland noch die kommunistischen Machthaber mochten, wurde der Löwe aus dem Memorial im Jahr 1940 entfernt. Štefániks Statue folgte im Jahr 1954.

Laut Gerüchten ist es den mit der Abtragung der Statue beauftragten Arbeitern lediglich gelungen, nur seinen Kopf abzureißen, sodass Ingenieure den verbliebenen Rest mit Dynamit sprengen mussten.

Das Monument wurde der Öffentlichkeit schrittweise einige Dekaden später zurückgegeben.  Die vier Meter hohe Löwenstatue wurde neu zusammengestellt und im Jahr 1988 auf einem 15 Meter hohen Pylon vor dem Slowakischen National Museum auf dem Vajanského Nábrežie installiert. Im Jahr 2009 wurde es zusammen mit der Kopie der originalen 7,5 Meter hohen Štefánik Statue an ihren heutigen Standort vor das neue Gebäude des Slowakischen National Theaters gebracht.

 Capronis Flugzeug hängt im Flughafen

 Eine weitere Statue Štefániks stand auf dem Flughafen von Bratislava, der nach ihm im Jahre 1993 benannt wurde.

Die Abflughalle wird seit 2012 mit einem exakten Nachbau des Flugzeuges Caproni Ca 33, mit dem Štefánik abstürzte, dekoriert. Der teilweise freigelegte Flugzeugrumpf und die Flügel der an Stahlseilen hängenden Replika zeigen, wie fragil Flugzeuge damals waren.

Das Gestell des Flugzeuges war aus Holz gefertigt, wurde mit Leinen bespannt und schlussendlich mit Stahlseilen verspannt. Bei aktiver Benutzung konnte dieser italienische Bomber 130 km/h erreichen, wobei ein voller Tank für einen Vierstundenflug reichte.

 

Interessierte können sich weitere Transportmittel dieser Zeit im Transport- Museum ansehen, welches sich in der Remise des ersten Dampfbahnhofs in Bratislava aus dem 19. Jahrhundert befindet. Besitzer der Bratislava CARD City & Region tourist card erhalten 50% Ermäßigung auf den Eintritt.

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