Čekovská und Gubajdulina in einer Inszenierung von Juraj Valčuha
Die Konzerte der Slowakischen Philharmonie unter der Leitung von Juraj Valčuha, einem slowakischen Dirigenten von internationalem Renommee, sind in der Reduta in Bratislava ein Ereignis und ein Fest. In der aktuellen 77. Saison werden zwei Konzertprogramme unter seiner Leitung zu hören sein – am 15. und 16. Januar sowie am 26. und 27. März 2026.
Das Januar-Duo bietet ein interessantes Programm – Werke zweier Komponistinnen – das neue symphonische Opus von Ľubica Čekovská, das Violinkonzert von Sofia Gubaidulina sowie die Orgelsinfonie des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns. Am Donnerstag und Freitag, dem 15. und 16. Januar 2026, begrüßt die Slowakische Philharmonie unseren gefragtesten slowakischen Dirigenten Juraj Valčuha am Dirigentenpult, der derzeit als Musikdirektor des amerikanischen Orchesters Houston Symphony tätig ist.

In seiner Inszenierung werden drei Werke zu hören sein. Ein bedeutendes Ereignis wird die slowakische Premiere des neuen symphonischen Opus von Ľubica Čekovská sein, die zu den talentiertesten Persönlichkeiten ihrer Generation zählt. In der slowakischen Premiere erklingt auch das Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 In tempus praesens von Sofia Gubaidulina, einer russischen Komponistin tatarischer Herkunft, die seit 30 Jahren in Deutschland lebt. Den Abschluss des Programms bildet die Sinfonie Nr. 3 c-Moll „Organique“, op. 78 des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns. Der Komponist schrieb sie 1886 und widmete sie dem Andenken an Franz Liszt.

Ľubica Čekovská, Foto: Alexander Trizuljak