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Eiserner Vorhang und Bunker

Massive Betonbunker, Zeugen des zweiten Weltkriegs, umgeben immer noch Bratislava. An den Stacheldraht des eisernen Vorhangs erinnern nur noch ein kleines Relikt und ein Asphaltierter Weg für Grenzsoldaten

Heute führt er sie entlang der Donau durch Auenwälder und Felder am Westrand von Bratislava.


Start: Platz Šafárikovo námestie
Länge: 18,5 km
Ausflugsdauer (mit Pausen): 2 Stunden
Relief: flach
Gelände: 95 % befestigt, 5 % ursprünglich
Im Straßenverkehr: 0 %
Schwierigkeitsgrad: leicht
Bikesharing: ja
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Die Route fängt auf dem Platz Šafárikovo námestie im Stadtzentrum an. Am anderen Ufer, umgeben vom Grün des Stadtpark Sad J. Kráľa (A) und der Tirsch-Uferpromenade, fahren Sie unter der Brücke Most SNP weiter. Eine betonierte Radautobahn bringt Sie zur Brücke Most Lanfranconi. Sie biegen in den Dschungel der Auenwälder zu den Stränden der Pečňa Riviera (B) ab.

Den ersten der 15 Militärbunker der Verteidigungslinie gegen Hitlerdeutschland sehen Sie gleich hinter den Stränden direkt am Weg. Das wilde Innere des Bunkers BS-1 „Štěrkovište“ (C) ist jedoch nur etwas für Abenteuerlustige. An die Zeit der Fluchtversuche in den Westen erinnert ein Stück Stacheldraht mit einer Informationstafel (D). Wenn Sie hinter ihm links abbiegen, gelangen Sie zum Bunker BS-4 „Lány“ (E). Enthusiasten machen hier gelegentlich auch Führungen. Überqueren Sie die Straße vor dem Grenzübergang nach Österreich (F) und fahren Sie durch die Felder entlang der Grenze weiter.

Am symbolischen Stein, an dem Sie mit jedem Fuß in einem anderen Land stehen können, gehen Sie zum zweiten renovierten Bunker mit dem Museum BS-8 „Hřbitov“ (G), der auf den örtlichen Soldatenfriedhof aus dem Ersten Weltkrieg verweist. In der Umgebung finden Sie auch ein Stück der Grenze aus der Zeit des Eisernen Vorhangs, eine Panzersperre und eine Veranschaulichung der Militärunterkünfte.

Halten Sie vor dem Grenzschild Slowakei / Bratislava beim Hartmut Tautz Denkmal (H), einen Studenten aus der DDR, der hier 1986 auf der Flucht in den Westen starb. Auf dem Radweg auf der Straße Kopčianska ulica kehren Sie ins Stadtzentrum zurück. Das ehemalige Industriegebiet weicht nach und nach modernen Bauten.

Beim Bahnhof Petržalka befindet sich auch ein bemerkenswertes historisches Haus, das am Ende des 19. Jahrhunderts im „Fachwerk“-Verfahren (I) erbaut wurde und einem Emaillefabrik-Besitzer gehörte. Von hier aus geht es auf dem bequemen Radweg „Petržalské korzo“ (J) weiter. An der Brücke Most SNP gelangen Sie auf die Wiener Straße und überqueren die Brücke Starý most zurück zum Platz Šafárikovo námestie.

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