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Rückkehr der Slowakische Pfeil

Der legendäre historische Zug fährt wieder in die Slowakei

Das Synonym für Luxus und Fortschritt der Ersten Republik wird wieder auf den slowakischen Schienen rollen. Es wird sich beim 500 slowakische Kilometer Rennen präsentieren, von dem es eine herausragende Rolle spielt.

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Motorwagen der charakteristischen roten Farbe und unverwechselbaren Design hat sich zu einer Legende des Eisenbahnverkehrs der ersten Tschechoslowakischen Republik nicht nur wegen seines Aussehens, sondern auch wegen seiner Fahrleistung und originelle technische Lösung. Zwei Triebwagen mit fortschrittlichem technischem Konzept wurden für den schnellen Personenverkehr zwischen Bratislava und Prag gebaut. Einer von ihnen blieb bis heute erhalten.

Die Transportlinie zeichnete sich durch den gebotenen Komfort und die Geschwindigkeit aus. Dank der fortschrittlichen Konstruktion der Waggons und eines gut montierten Fahrplans mit nur einer Haltestelle konnte die Fahrzeit im Vergleich zur schnellsten Verbindung einer Dampflokomotive um mehr als eine Stunde reduziert werden.

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Der Slowakischer Pfeil lief auf seiner Route bis 1946, als er begann, Teilnehmer der Nürnberger Prozesse zu transportieren. Beide Wagen wurden seit 1952 stillgelegt. Bis heute ist eines davon erhalten geblieben, wurde 2021 einer kompletten Rekonstruktion unterzogen und ist zu einem nationalen Kulturdenkmal geworden. Seine Heimatstation ist das Tatra-Lkw-Museum in Kopřivnice.

Von dort aus wird sie am Mittwoch, dem 29. Juni, in Tatralomnitz eintreffen. Geplante Ankunft ist um 15.45 Uhr. Der Slowakischer Pfeil kehrt nach vielen Jahren zurück, so wird er feierlich begrüßt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Es wird bis zum zweiten Tag am örtlichen Bahnhof ausgestellt, wenn es um 10.20 Uhr Tatralomnitz nach Bratislava verlässt. Es wird während dieser Fahrt ein Wohltätigkeitszug für die Wohltätigkeitsstiftung Drop of Hope werden. Um 17.30 Uhr wird es im Verkehrsmuseum Bratislava ankommen, wo der Slowakischer Pfeil für die breite Öffentlichkeit ausgestellt wird.

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Die historische Lokomotive aus dem Jahr 1936 wird während einer Wohltätigkeitsfahrt auf der Strecke von Tatralomnitz durch Waag-Gebiet nach Bratislava wieder auf den Schienen präsentiert. So können Sie den Slowakischen Pfeil an den Bahnhöfen Deutschendorf-Tatra, Tschirm, Liptau-Sankt-Nikolaus, Rosenberg, Kraľovany, Rutteck, Sillein, Großbitsch, Puchau, Töpl, Trentschin, Neustadtl an der Waag, Pistyan, Leopoldneustadtl, Tyrnau und Bösing sehen.

Besucher des Verkehrsmuseums bekommen am Freitag, 1. Juli und Samstag, 2. Juli, einen guten Blick auf den Zug. Es wird an beiden Tagen zwischen 14.00 und 22.00 Uhr ausgestellt Am Freitag wird der Slowakischer Pfeil auch geladenen Gästen präsentiert, auch während einer besonderen Fahrt. Die Legende vom Eisenbahnverkehr wird Bratislava am 3. Juli um 10.00 Uhr verlassen.

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Motorwagen der Baureihe M 290.0 wurden 1936 in Kopřivnické Závody Tatra, a.s. für die damalige Tschechoslowakische Staatsbahn in einer Stückzahl von zwei Stück produziert. An den Wagen waren nicht nur das Karosseriedesign und das Interieur einzigartig, sondern vor allem die elektromechanische Kraftübertragung von Jozef Sousedík. Dank seines patentierten Systems startet das Fahrzeug mit elektrischer Energie und schaltet automatisch auf rein mechanische Energie um, wenn es eine Geschwindigkeit von 82 km/h erreicht. Sie ist bei höheren Geschwindigkeiten effektiver. Beide Triebwagen fuhren im Normalverkehr mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h und erreichten in Gleisversuchen Geschwindigkeiten von 148 km/h.

Die Wagen wurden am 13. Juli 1936 von der ČSD in Betrieb genommen. Sie wurden dem Hauptbahnhof Bratislava zugeteilt und fuhren auf der Autobahn „Slovenská strela“ auf der Strecke Bratislava – Brünn – Prag. Zu einer Zeit, als die Dampfzüge durchschnittlich 68 km/h fuhren, erreichten sie eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von 92 km/h, während die Züge zum ersten Mal in der Geschichte der ČSD obligatorisch waren. Die Fahrt dauerte 4 Stunden und 20 Minuten, einschließlich einer dreiminütigen Pause in Brünn.